

Mein Interesse für Elektronik begann im Alter von 9 Jahren. Mein Vater hatte einen Koffer voll alter russischer Bauteile (in jener Zeit war Ungarn von der Sowjetunion besetzt, also konnte man nur russische Bauteile kaufen). Ich kann mich erinnern, mit einem schlecht gesiebten Netzteil (man konnte den 50 Hz Netzbrumm an einem Lautsprecher hören), einigen Widerständen (die Besten waren jene, die an einem Netzteil schnell heiß wurden - ich habe versucht, mit Widerständen eine Tasse Wasser zu kochen) und einem Galvanometer zu spielen, welches mein Vater ursprünglich für ein Labornetzteil gekauft hatte - man braucht wohl nicht zu sagen, dass ich es mit einer Überspannung in Rauch aufgehen ließ.
In Österreich begann ich, eine Menge an Elektronikbausätzen aufzubauen (die von Conrad). Die verwendeten Schaltungen habe ich eigentlich nie verstanden, aber wenigstens habe ich ordentlich löten gelernt.
Ich wollte immer schon einen Roboter bauen. Eigentlich wollte ich so einige machen - ich hatte unendlich viele Ideen. Erst etwas später bin ich draufgekommen, dass meine Ideen gar nicht so einfach zu bauen waren/sind. Nach einiger Internetrecherche habe ich dann Mikrocontroller gefunden. Diese ICs schienen perfekt für Roboter geeignet zu sein, und es war auch nützlich, dass ich mich zur gleichen Zeit auch mit Programmieren spielte.
Nach vielem Surfen auf Mikrocontroller- und Roboterseiten kam ich dann auch zum Platinenätzen. Zuhause mache ich nur einseitige Platinen, aber das genügt ja. Durch einige Mikrocontrollerprojekte, die auch zusätzliche, analoge Elektronik brauchten, habe ich dann auch die Anwendung von vielen andere Bauteilen gelernt.
Zuletzt geändert: 30. August 2009© 2009 by David Madl. Impressum | Home (English) | Home (Deutsch) | Processing time: 0.517 s
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